Wissenschaftlicher Aufsatz
Also, klarerweise bin ich sehr spät dran, was dieser Beitrag angeht. So spät, dass wir schon gemeinsam darüber geredet haben. Aber ich werde trotzdem versuchen, meine Gedanken beim Lesen zu rekonstruieren.
Was macht einen wissenschaftlichen Aufsatz aus?
-In einem wissenschaftlichem Aufsatz wird zitiert. Im Gegensatz zu dem Essay sind die Beispiele sehr konkret und die Material soll vorgelegt werden, damit andere Kollegen usw. selber auf die Quellen nachschauen können. Diese könnten in der Form von Fußnoten oder Endnoten erscheinen.
-Bei einem wissenschaftlichen Aufsatz gibt es auch manchmal einen Abstract bzw in diesem Fall eine Zusammenfassung. Diese dient, dass andere Forscher_innen sich im Vorraus entscheiden könnten, ob der Aufsatz für die interessante oder wichtige Informationen beinhalten oder Meinungen vertreten.
-Im Gegensatz zu einem Essay beschäftigt sich der Aufsatz sehr mit Begrifferklärungen. In diesem Fall werden Begriffe wie "Europäizität", "Geschichtsregion", und "Zeitgeschicht" näher definiert und diskutiert. Obwohl es teilweise davon ausgegangen wird, dass das Publikum sich mit manchen Begriffe, Arbeitsmodellen, oder Theorien schon auseinandergesetzt hat, dient die Begrifferklärung dazu, dass der Text nicht nur für Expert_innen zugänglich ist, sondern dass jede_r Interessierte sich die wichtige Begriffe verstehen kann und genau wissen kann, wie die_der Autor_in sie versteht. (Dieser Punkt ist besonders wichtig, weil viele wissenschaftliche Begriffe andere Bedeutungen in der Alltagssprache oder andere wissenschaftliche Bereiche haben.)
-Da kommen wir zum Publikum. Das Publikum für einen wissenschaftlichen ist etwas beschränkter als bei einem Essay. Durch die Erscheinung in wissenschaftlichen Publikationen (Zeitschriften, Bände, usw erreichen wissenschaftliche Aufsätze viel weniger Leute als Essay oder Artikeln wissenschaftlicher Art, die in quasi "mainstream" Zeitschriften oder Zeitungen erscheinen. Trotzdem erreichen solche Aufsätze ein größeres Publikum als nur die anderen Expert_innen in dem Bereich. Ich bekomme 4 Mal im Jahr "Speculum", die Zeitschrift bzw Band von der Medieval Academy of America. Die Artikeln drinnen kommen aus alle möglichen Zeiten, Bereiche (Literatur, Geschichte, Kunstgeschichte) und Regionen (Byzantium, die islamische Welt, usw) des Mittelalters. Also obwohl ich mich mit dem Mittelalter beschäftige, brauche ich auch Begrifferklärungen und Hintergrundinfo für viele (wenn nicht die meisten) Artikeln.
-Die Gliederung: in einem wissenschaftlichen Aufsatz ist die Gliederung deutlich markiert. Nicht nur wird die Gliederung in der Einleitung präsentiert, sondern es gibt meistens "Headings" (in diesem Fall auch numeriert). Die Gliederung beinhaltet öfters irgendeine einleitende Geschichte oder so, Begrifferklärungen, Forschungsstand, dann vielleicht Analyse anhand eines Beispiels, und eine Schlusserfolgerung oder Stand der eigenen Forschung und die nächsten Fragen zu weiterforschen.
Der wissenschaftliche Aufsatz wirkt allgemein informativ, trägt zu bestimmten wissenschaftlichen Diskurse bei (wie in der Fußnote erwähnt wird), und präsemtiert Forschungsergebnisse oder die Forschungslage.
Was macht einen wissenschaftlichen Aufsatz aus?
-In einem wissenschaftlichem Aufsatz wird zitiert. Im Gegensatz zu dem Essay sind die Beispiele sehr konkret und die Material soll vorgelegt werden, damit andere Kollegen usw. selber auf die Quellen nachschauen können. Diese könnten in der Form von Fußnoten oder Endnoten erscheinen.
-Bei einem wissenschaftlichen Aufsatz gibt es auch manchmal einen Abstract bzw in diesem Fall eine Zusammenfassung. Diese dient, dass andere Forscher_innen sich im Vorraus entscheiden könnten, ob der Aufsatz für die interessante oder wichtige Informationen beinhalten oder Meinungen vertreten.
-Im Gegensatz zu einem Essay beschäftigt sich der Aufsatz sehr mit Begrifferklärungen. In diesem Fall werden Begriffe wie "Europäizität", "Geschichtsregion", und "Zeitgeschicht" näher definiert und diskutiert. Obwohl es teilweise davon ausgegangen wird, dass das Publikum sich mit manchen Begriffe, Arbeitsmodellen, oder Theorien schon auseinandergesetzt hat, dient die Begrifferklärung dazu, dass der Text nicht nur für Expert_innen zugänglich ist, sondern dass jede_r Interessierte sich die wichtige Begriffe verstehen kann und genau wissen kann, wie die_der Autor_in sie versteht. (Dieser Punkt ist besonders wichtig, weil viele wissenschaftliche Begriffe andere Bedeutungen in der Alltagssprache oder andere wissenschaftliche Bereiche haben.)
-Da kommen wir zum Publikum. Das Publikum für einen wissenschaftlichen ist etwas beschränkter als bei einem Essay. Durch die Erscheinung in wissenschaftlichen Publikationen (Zeitschriften, Bände, usw erreichen wissenschaftliche Aufsätze viel weniger Leute als Essay oder Artikeln wissenschaftlicher Art, die in quasi "mainstream" Zeitschriften oder Zeitungen erscheinen. Trotzdem erreichen solche Aufsätze ein größeres Publikum als nur die anderen Expert_innen in dem Bereich. Ich bekomme 4 Mal im Jahr "Speculum", die Zeitschrift bzw Band von der Medieval Academy of America. Die Artikeln drinnen kommen aus alle möglichen Zeiten, Bereiche (Literatur, Geschichte, Kunstgeschichte) und Regionen (Byzantium, die islamische Welt, usw) des Mittelalters. Also obwohl ich mich mit dem Mittelalter beschäftige, brauche ich auch Begrifferklärungen und Hintergrundinfo für viele (wenn nicht die meisten) Artikeln.
-Die Gliederung: in einem wissenschaftlichen Aufsatz ist die Gliederung deutlich markiert. Nicht nur wird die Gliederung in der Einleitung präsentiert, sondern es gibt meistens "Headings" (in diesem Fall auch numeriert). Die Gliederung beinhaltet öfters irgendeine einleitende Geschichte oder so, Begrifferklärungen, Forschungsstand, dann vielleicht Analyse anhand eines Beispiels, und eine Schlusserfolgerung oder Stand der eigenen Forschung und die nächsten Fragen zu weiterforschen.
Der wissenschaftliche Aufsatz wirkt allgemein informativ, trägt zu bestimmten wissenschaftlichen Diskurse bei (wie in der Fußnote erwähnt wird), und präsemtiert Forschungsergebnisse oder die Forschungslage.
work_in_progress - 5. Nov, 16:04
